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„Gotha
glüht“ zum 13. Mal vom 26. – 27. 09. 2009
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Das 13. Internationale
Metallgestaltertreffen und der Herbstmarkt
werden wieder viele Besucher in ihren Bann
ziehen.

Wenn erst die Schmiedefeuer auf dem
Buttermarkt entfacht werden, kräftige
Hammerschläge die Amben zum Klingen bringen,
Funken sprühen und Schweißtropfen auf
rußigen Gesichtern funkeln – dann leuchten
die Augen von groß und klein und gar mancher
bleibt stundenlang stehen, um zu sehen, wie
da etwas entsteht, aus Eisen und Feuer,
Kraft und Idee.

Fast nebensächlich wird der Wettbewerb der
Schmiede, die aus ganz Europa nach Gotha
kommen, dabei sind die Ideen zum Thema immer
wieder höchst originell!

Die Kinder können auch einmal zum Hammer
greifen und sich unter Anleitung selbst am
Amboss versuchen, frische Irish-Folk-Musik
bringt zum Nachtglühen in den Abendstunden
alles in die richtige Stimmung und eine
nächtliche Feuershow ist Höhepunkt und
Abschluss zugleich.

Am Sonntag geht es noch einmal heiß her an
den Schmiedefeuern, bis gegen Mittag die
Jury berät und schweren Herzens die Preise
vergibt. Aber auch die treuen Zuschauer
haben hier ein Wörtchen mitzureden – und
eine Stimme für eine Arbeit ihrer Wahl zu
vergeben.
Natürlich wird es im Oktober dann eine
Ausstellung der geschaffenen Werke im Museum
der Natur geben und eine Versteigerung am
24.10.2009 zur Museumsnacht.

In diesem Jahr ist das Motto "Anziehend",
angelehnt an das große Thema in der Stadt
„Gotha zieht an“ und man darf gespannt sein,
was die Schmiede sich dazu einfallen lassen. |
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Der
Meister über den Meister
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Ein idyllisches Dorf mit dem merkwürdigen
Namen Bechstedtstraß, das ist der Ort, wo
der Kunstschmied und Metallgestalter Jörg
Ernst seine Werkstatt hat. Von hier aus hat
er sich einen Namen gemacht, unter
seinesgleichen ebenso wie bei einem
begeisterten Publikum, das eine Vorliebe hat
für jene faszinierende Mischung aus Handwerk
und Kunst, die man in seinen Werken
bestaunen kann.

Jörg Ernst stellt in einer einzigartigen
Diaschau einen Meister seines Fachs, den
Silberschmied Helmut Griese vor, der,
geprägt von den Ideen des Bauhauses, völlig
neuartig Kirchenräume und –geräte
gestaltete, aber auch wertvolles und
außergewöhnliches Tafelgerät schuf und damit
nicht nur auf internationalen Kunstmessen
von sich Reden machte, sondern auch, als er
2003 mit einem Kollegen den damals noch
verschollenen "Schatz des Priamos" nach
historischen Fotos nacharbeitete, weltweit
die einzige originalgetreue Kopie jenes
Fundes, den einst Heinrich Schliemann in
Troja ausgrub.

Also, es lohnt sich durchaus auch für
Nichtfachleute, am 25.9.2009 um 19.00 Uhr in
den Saal des Augustinerklosters zu kommen
und dem Vortrag von Jörg Ernst zu lauschen. |
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Aus
Alt mach Neu
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Künstler haben oft eine etwas andere Sicht
auf die Dinge. Von Michelangelo heißt es, er
habe den "David" aus einem Marmorblock
gemeißelt, den niemand mehr haben wollte,
weil ihn schon jemand verpfuscht hatte.
Picasso schuf aus einem Fahrradlenker und
einem Sattel seine berühmte
Stierkopfplastik. Es gibt Künstler, die
sammeln Schrott, Sachen, die niemand mehr
möchte.

Heiko Surek hat so eine Leidenschaft
für das Altmetall entwickelt und er findet
auf Schrottplätzen genau das Material, das
er für seine originellen und witzigen
Figuren braucht. Seit der Lehrer aus
Arnstadt das Schweißen gelernt hat,
entstehen unter seinen Händen und mit schier
unerschöpflicher Phantasie wundersame
Gestalten aus den seltsamsten Einzelteilen.
Auf dem Buttermarkt werden sie zu bewundern
sein und auch dem Künstler selbst kann man
bei der Arbeit zuschauen. |
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Ran
an den Hammer!
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Kinder, wenn ihr schon immer mal den Hammer
schwingen wolltet und euch nur noch nicht
getraut habt, wenn ihr schon immer mal
erleben wolltet, wie unter euren Händen
glühendes Eisen geformt wird – dann habt ihr
vom 26.–27.9.2009 auf dem Buttermarkt die
Gelegenheit. Unter der kundigen Anleitung
von verschiedener Schmiede können die Kinder
kleine Glücksbringer entstehen lassen. |
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Hufbeschlag
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Uralt und doch immer wieder neu: Jedes Pferd
braucht nach ein paar Monaten neue Eisen
unter den Hufen. Wie das gemacht wird und
was alles dazugehört, zeigt in handwerklich
präziser Schmiedearbeit Obermeister Bernd
Schottmann. Also gerade für die Kinder zum
Schauen vormerken: Samstag 26.9. um 15.00
Uhr und Sonntag 27.9. um 14.00 Uhr wird
jeweils ein (hoffentlich) besonders
geduldiges Pferd auf dem Buttermarkt
beschlagen. |
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Mit
Lampions zum Nachtglühen
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Wenn am Samstag der Abend dämmert, dann ist
Zeit für die Kinder mit ihren Lampions, die
Glühwürmchen gleich, in einem Umzug durch
die Innenstadt ziehen, angeführt vom
Fanfaren- und Showorchester. Ziel ist
natürlich der Buttermarkt mit legendären
„Nachtglühen“, einem Erlebnis das
seinesgleichen in Mitteldeutschland sucht.

Erleben Sie, wie der Buttermarkt im Schein
der Fackeln, Lampions und Schmiedefeuer
geheimnisvoll zu leuchten beginnt.

Unter stimmungsvoller Beleuchtung wird
weiter geschmiedet, es entstehen kleine
Objekte, direkt für das Publikum. Die Gruppe
„Dizzy Spell“ untermalt mit Irish Folk die
außergewöhnliche Atmosphäre. Den krönenden
Abschluss bildet gegen 22.00 eine fesselnde
Feuershow von „Cedrus Inflamnia“. Ein
todesmutiger Gaukler schluckt und spuckt
Feuer, läuft über Glasscherben, umgibt sich
mit schwirrenden, feurigen Kreisen und holt
immer wieder Leute aus dem Publikum zum
Mittun auf die Bühne …!

Übrigens: Damit auch jedes Kind an diesem
Abend einen Lampion hat, kann am Rathaus mit
dem Fröbelkindergarten gebastelt werden! |
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